Künstlerfeste / Artists’ Festivals

Ein Spannungsbogen von den Lehrlings-, Gesellen- und Meisterfeiern der Zünfte, in denen die Künstler bis um 1800 organisiert waren, bis hin zu den Akademiefesten der Bildenden Künstler heute.

Auf Grundlage langjähriger umfangreicher Recherchen ist ein Drittmittelantrag in Bearbeitung, der eine internationale Tagung und eine große Ausstellung mit einschließt.

Das Projekt „Künstlerfeste“ (einschließlich der Baumeister- und Architektenfeste) befasst sich mit allen Spielarten geselliger Zusammenkünfte von Künstlern und verfolgt das Ziel, die textlichen und insbesondere die bildlichen Zeugnisse der verschiedensten Feste zu erfassen. So berichtet beispielsweise Dürer über seinen ersten Aufenthalt in Antwerpen, dass ihn die Maler auf die Zunftstube einluden und sie lange fröhlich bis spät in die Nacht gefeiert hätten. Ferner wird innerhalb des Projekts nach den kulturhistorischen Zusammenhängen gefragt und auch danach, wie die Werke in der Kunstproduktion der jeweiligen Zeit verortet werden können. Eine topografische und zeitliche Eingrenzung wird nicht vorgenommen, weshalb sich das Untersuchungsmaterial von den Zunftfeiern des Mittelalters über die Bamboccianti im Rom des 17. Jahrhunderts bis zu den Bauhausfesten des letzten Jahrhunderts erstreckt.

 

The project will not limit artists’ festivals to specific times or places. The material to be examined thus extends back to the craftsmen’s festivals of Antiquity, to the guild celebrations of the Middle Ages and the Early Modern Era and all the way to the artists’ and academies’ festivals of the present day. The realia – paintings, drawings, printed graphics or photos but also costumes and masks – and written sources such as autobiographies, letters, travel reports and, later, articles from the daily press will be documented in an internal database.

The research and exhibition project is a synthesis project of the “Social History of the Artist Research Centre” (SHARC).

 

Projektleitung und Mitarbeiter

Projektmanager:         

  

Prof. Dr. Dr. Andreas Tacke

Universität Trier, Fach Kunstgeschichte

E-Mail: tacke@uni-trier.de

Tel.: 0651 201-2434

Sek.: 0651 201-2132 (vormittags)

 

 

Ehemalige Mitarbeiterinnen:

 

Stefanie Herberg M.A.

Julia Taut M.A.