Danica Brenner M.A.

Assoziierte Mitarbeiterin im ERC-Projekt artifex

 

Doktorandin bei Prof. Dr. Dr. Tacke

 
E-Mail: danica.brenner[at]gmail.com

 

 

Biographisches

Studium der Kunstgeschichte, französischen Literaturwissenschaft und Erziehungswissenschaft in Trier und Florenz, Abschluss 2010 mit dem Magister Artium. Parallel 2006–2011 Mitarbeit als studentische und wissenschaftliche Hilfskraft in diversen Forschungs- und Ausstellungsprojekten unter Leitung von Prof. Dr. Dr. Andreas Tacke, Prof. Dr. Gerhard Wolf und Prof. Dr. Wolfgang Schmid, u.a. am SFB 600, Teilprojekt 6C, dem HKFZ und in den Projekten Menschenbilder und Zunftordnungen. Studienbegleitend Praktika  u.a. im Badischen Landesmuseum Karlsruhe, dem Kunsthistorischen Institut Florenz, Max-Planck Institut, und dem Musée National du Moyen Âge Thermes et Hôtel de Cluny in Paris. 2011–2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin beim ERC-advanced grant Projekt artifex, unterbrochen 2013 von einem sechsmonatigen Forschungsaufenthalt am Getty Research Institute in Los Angeles. 2014 wissenschaftliche Hilfskraft beim Internationalen Graduiertenzentrum der Universität Trier, zudem 2014/15 Forschungsstipendiatin des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte in Mainz, parallel Januar bis Juni 2015 Mitarbeit als wissenschaftliche Hilfskraft bei artifex. April bis Oktober 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin zur Vertretung der Assistenz (Dr. Birgit Ulrike Münch) bei Prof. Dr. Dr. Andreas Tacke inkl. Betreuung der internationalen Austauschprogramme des Faches Kunstgeschichte. Oktober 2016 bis März 2017 Mentorin (ehrenamtliche Beratung von Masterstudentinnen) für das Mentoring-Programm des Referats für Gleichstellung der Universität Trier. April 2017 Einreichung der Dissertation. Seit Juli 2017 Freie Mitarbeit am Historischen Museum Frankfurt zur Vorbereitung der Ausstellung „Das Meisterstück“ (2019/2020).

 

Schwerpunkte in Forschung und Lehre

  • Künstlersozialgeschichte und ihre Methodologie
  • Deutsche Malerei des 15. und 16. Jahrhunderts
  • Stadt- und Kunstgeschichte Augsburgs zu Beginn der Frühen Neuzeit
  • Zunft- und Handwerksgeschichte
  • (Forschungs-)datenbanken und Historische Netzwerkanalyse

Stipendien und Preise

  • 2017: 1. Platz GUT-Publikationspreis der Universität Trier für den Aufsatz „Diversity and Internal Hegerogeneity of Premodern Painters‘ Guilds. The German-Speaking Regions of the Holy Roman Empire with Focus on Augsburg“ (im Video ab 1:05:05)
     
  • 2015: Stipendium des Kongressreiseprogramms des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für einen Vortrag bei der International Standing Conference for the History of Education (ISCHE 37) in Istanbul
     
  • 2015: Reisestipendium des Mary-Kingsley-Fonds für einen Vortrag bei der 7th Frühe Neuzeit Interdisziplinär (FNI) Conference in Nashville
     
  • 2015: Stipendium des Forschungsreferats der Universität Trier, Sonderfonds zur Förderung der Teilnahme von Promovierenden und Habilitierenden an internationalen Tagungen, für einen Vortrag an der FNI-Konferenz Names and Naming in Early Modern Germany an der Vanderbilt University in Nashville
     
  • 2015: Bewilligung einer zweimonatigen Verlängerung des Stipendiums am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) Mainz
     
  • 2014/15: Achtmonatiges Forschungsstipendium des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte (IEG) Mainz
     
  • 2013: Doktoranden-Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für einen sechsmonatigen Forschungsaufenthalt am Getty Research Institute in Los Angeles
     
  • 2013: Travel Stipend der Samuel H. Kress Foundation für einen Vortrag bei der Jahreskonferenz der Renaissance Society of America (RSA) in San Diego
     
  • 2013: Stipendium des Kongressreiseprogramms des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für einen Vortrag bei der Jahreskonferenz der College Art Assoziation (CAA) in New York
     
  • 2011: Reisestipendium des Mary-Kingsley-Fonds für einen Symposiumsvortrag mit Rechercheaufenthalt in Los Angeles und New York
     
  • 2008: Leonardo-Stipendium der Europäischen Union für ein Auslandspraktikum am Musée National du Moyen Âge thermes et hôtel de Cluny in Paris
     
  • 2005/06: Erasmus-Stipendium der Europäischen Union für einen Studienaufenthalt an der Università degli studi di Firenze

 

Dissertationsvorhaben (betreut von Prof. Dr. Dr. Tacke)

 

Der Künstler als Handwerker. 

 Handlungsspielräume zunftgebundener Maler  im Zeitalter der Renaissance:
Ausbildung, Marktstrategien und
Sozialtopographie der Augsburger Malerzunft

 

Das Promotionsprojekt untersucht die sozialhistorischen Hintergründe der Augsburger Maler vom Mittelalter bis zum Beginn der Frühen Neuzeit. Dabei werden auf breiter Quellenbasis weiterführende Fragestellungen und Forschungsansätze sowie neue methodische Herangehensweisen nicht nur zur Augsburger Künstlersozialgeschichte entworfen.

Innerhalb des vom 14. Jahrhundert bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts reichenden Untersuchungszeitraums liegt der Fokus auf der Renaissance. Während dieser war Augsburg  nicht nur wirtschaftlich und politisch eines der Zentren des Heiligen Römischen Reichs; die Kunstmetropole fungierte zudem als Vermittler des neuen Stils in den nordalpinen Raum. Die bearbeiteten Archivalien reichen von den ab den 1460er Jahren geführten Malerzunftbüchern und den Handwerkerakten über normative sowie serielle Quellen  bis zu Einzeldokumenten.

Um ein differenziertes Bild der Ausbildungssituation und des Arbeitsalltags der Künstler zu zeichnen wird ausgehend von normativen Quellen ein „Idealtypus“ dieser Lebensbereiche rekonstruiert und mithilfe zahlreicher Einzelbelege auf seine Umsetzung geprüft.

Aufgearbeitet werden die Themenkomplexe um die zunftgebundene Malerausbildung und Werkstattführung ebenso wie gewerbliche Aspekte, beispielsweise zu Materialkauf und Produktverkauf oder der Abgrenzung der Maler zu ihren Zunftkollegen, anderen Handwerken und Störern, wobei Veränderungen und Kontinuitäten ebenso untersucht werden wie Aspekte der Genese der Ordnungen selbst.

Darüber hinaus entsteht eine Prosopographie der Augsburger Malerzunft, durch deren datenbankgestützte Auswertung unter anderem demographische Entwicklungen analysiert werden. So werden beispielsweise Schwankungen in der Zahl der aufgenommenen Zunftmeister und Lehrlinge, die Verteilung der Lehrlinge auf die Werkstätten, der Anteil von Meisterkindern und Eingeheirateten an Neuzugängen und die unterschiedlich beschaffenen Netzwerke der Zunftmitglieder untersucht und kontextualisiert.

Des Weiteren erfolgt die sozialtopographische Verortung der Maler im Augsburger Stadtgebiet. Sie werden mithilfe der Auswertung von Kartenmaterial, Grundbucheinträgen und den nach Steuerbezirken und -Routen geführten Steuerbüchern lokalisiert. Unter anderem die von ihnen bevorzugten Wohngegenden, ihre Verteilung über die Stadt und ihre Umzüge innerhalb des städtischen Raums werden aufgezeigt und in Korrelation zu dem sozialen Status der Maler und ihrer Nachbarn sowie den Wohngebieten anderer städtischer Schichten und Handwerke gesetzt.

Magisterarbeit

Magisterarbeit „Fragen an das Augsburger Malerbuch. Forschungsüberblick zu Künstlerleben und Ausbildung in der Frühen Neuzeit“ (Erstgutachter: Prof. Dr. Dr. Andreas Tacke) zu einer Auswahl der im Augsburger Stadtarchiv erhaltenen Malerzunftbücher. Der Fokus der Untersuchung lag auf den Ausbildungsbedingungen der Augsburger Malerlehrlinge und der Erarbeitung weiterführender Fragestellungen für das Promotionsprojekt.

 

Weitere Projekte

Redaktion / Mitherausgeberschaft (zus. mit Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch) des „Themenportal Künstlersozialgeschichte” auf arthistoricum.net.
 

  • Mitglied im DFG-Nachwuchsnetzwerk „Synagonismus in den Bildenden Künsten“
    Das von Yannis Hadjinicolaou (Humboldt-Universität zu Berlin), Joris van Gastel (Bibliotheca Hertziana, Rom) und Markus Rath (Universität Basel beantragte DFG-Netzwerk »Synagonismus in den Bildenden Künsten« (griech. »Zusammenwirken«) sucht das produktive Zusammenspiel von Malerei, Skulptur und Architektur in der Frühen Neuzeit grundlegend zu erforschen. Es folgt dabei einem Verständnis, das sich aus den jüngsten Erkenntnissen der Paragone-Forschung speist, diese jedoch als eine stark forcierte Seite des künstlerischen Schaffens der Neuzeit begreift. Im Wissen um den tatsächlichen gesellschaftlichen und ökonomischen »Kampf« zwischen den Künstlern um die Anerkennung der jeweils praktizierten technē in der Neuzeit soll Konkurrenz nunmehr nicht allein als Trennungsbestrebung oder wirtschaftlich und sozial erzwungene Distinktion bestimmt werden, sondern auch im Sinne einer produktiven Kraft, welche die Künste im und durch den Vergleich und Austausch herausfordert, um beidseitig fruchtbar zu werden. Neben den Sprechern sind Mitglieder des Netzwerkes Dr. des. Isabella Augart (Universität Hamburg), Dr. Lena Bader (DFK, Paris), Helen Boeßenecker, MA (Universität Bonn), Danica Brenner, MA (Universität Trier), Franz Engel, MA (HU Berlin), Dr. des. Sandra Hindriks (Universität Konstanz), Dr. des. Fabian Jonietz (KHI Florenz), Dr. des. Jasmin Mersmann (IKKM, Weimar), Dr. des. Elizabeth Petcu (LMU, München), Dr. Jaya Remond (MPI für Wissenschaftsgeschichte, Berlin) sowie Dr. Maurice Saß (Universität Hamburg).
     

  • Tagung Künstlerhäuser im Mittelalter und der Frühen Neuzeit

Mitveranstalter (unter Federführung von Prof. Dr. Dr. Andreas Tacke und Dr. Thomas Schauerte) der internationalen Tagung  „‚… wohnen wie Könige und Götter‘ – Künstlerhäuser im Mittelalter und der Frühen Neuzeit / ‚… live like kings or gods‘ – artists’ homes in the Middle Ages and the Early Modern Era“ am 11.–14. Juni 2015 in Nürnberg. Moderation: Prof. Dr. Dagmar Eichberger (Heidelberg / Trier), Dr. Thomas Eser (Nürnberg), Prof. Dr. Stephan Hoppe (München), Dr. Birgit Ulrike Münch (Trier), Prof. Dr. Ulrich Pfisterer (München); Eröffnungsvortrag: Prof. Dr. Kurt W. Forster (Yale), Abendvortrag: Dr. Madelon Simons (Amsterdam); Vortragende: Colin Arnaud MA (Berlin), Susanne Bartels M.A. (Leiden), Dr. Laura Bartoni (Rom), Ben van Beneden M.A. (Antwerpen), Prof. Dr. Francesco Benelli (New York), Dr. Caroline Blondeau-Morizot (Paris), Danica Brenner M.A. (Darmstadt), Dr. Mariangela Bruno (Genua), Prof. Dr. Nils Büttner (Stuttgart), Prof. Dr. Hubertus Günther (München), Dr. Berthold Hub (Wien), Theda Jürjens M.A. (München), Dr. Justus Lange (Kassel), Dr. Petra Maclot (Antwerpen), Dr. Natasja Peeters (Brüssel), Prof. Dr. Roberta Piccinelli (Mantua), Dr. Thomas Schauerte (Nürnberg), Radka Tibitanzlová Mgr. (Prag), Dr. Susan Tipton (München), Dr. Barbara Uppenkamp (Kassel), Dr. Štěpán Vácha (Prag), Benno Walde M.A. (Potsdam); Führung: Dr. Thomas Schauerte (Nürnberg)

Publikationen

 

Herausgeberschaft
 

  • Zus. mit Andreas Tacke und Thomas Schauerte (Hrsg.): ‚…wohnen wie Könige und Götter‘. Künstlerhäuser im Mittelalter und der Frühen Neuzeit. Petersberg 2017. (In Redaktion).

 

Peer-Review-Publikation
 

  • Diversity and Internal Heterogeneity of Premodern Painters‘ Guilds. The German-Speaking Regions of the Holy Roman Empire with Focus on Augsburg. In: Eva Jullien und Michel Pauly (Hrsg.): Craftsmen and Guilds in the Medieval and Early Modern Periods (Vierteljahrsschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (VSWG), 235). Stuttgart 2016, S. 175–193, Tab.1, Abb. 1–3.


Aufsätze
 

  • Material Culture der Augsburger Malerzunft. Die Aneignung zünftischer Insignien durch Karl V. als Symbol der kaiserlichen Machtübernahme nach dem sog. ‚Geharnischten Reichstag‘. In: Andreas Tacke, Dagmar Eichberger und Birgit Ulrike Münch (Hrsg.): Material Culture. Präsenz und Sichtbarkeit von Künstlern, Zünften und Bruderschaften in der Vormoderne. Petersberg 2017. (Zugesagt)
     
  • ‚Ein guter Nachbar ist ein edel Kleinod‘. Sozialtopographische Verortung der Augsburger Maler im 15. und 16. Jahrhundert. In: Andreas Tacke und Thomas Schauerte in Zusammenarbeit mit Danica Brenner (Hrsg.): ‚…wohnen wie Könige und Götter‘. Künstlerhäuser im Mittelalter und der Frühen Neuzeit. Petersberg 2017. (In Redaktion)
     
  • How to become an artist. Painter’s apprenticeship during the 15th and 16th century in Augsburg. In: Paul Anderson und Peter Lukehart (Hrsg.): The role and practice of artists in society. (In Redaktion)
     
  • Süddeutsche Stadtmaler im 16. und 17. Jahrhundert – Versuch einer Verortung. In: Dagmar Eichberger und Philippe Lorentz (Hrsg.): The Artist between Court and City (1300– 1600). L’artiste entre la cour et la ville. Der Künstler zwischen Hof und Stadt. Petersberg 2017, S. 202–217.
     
  • Zunftmeisterin oder Ausgeschlossene? Möglichkeiten und Grenzen der Mitarbeit von Frauen in den Malerwerkstätten der Vormoderne. In: Birgit Ulrike Münch, Andreas Tacke, Markwart Herzog und Sylvia Heudecker (Hrsg.): Künstlerinnen – Neue Perspektiven auf ein Forschungsfeld der Vormoderne. Petersberg 2017, S. 62–72.
     
  • ‚Frembder Mallerkunststuckh offendtlich fail haben‘. Quellen zur zünftischen Absatzmarktsicherung und Preisbildung am Augsburger Kunstmarkt. In: Andreas Tacke in Verbindung mit Markwart Herzog, Christoph Jeggle, Birgit Ulrike Münch und Michael Wenzel: Kunstmärkte zwischen Stadt und Hof. Prozesse der Preisbildung in der Europäischen Vormoderne. Petersberg 2017, S. 36–62.
     
  • ,Und sinem meister gehorsam zu sin als were er sin vater‘ – Malermeister und Lehrjungen im Augsburg des 15. und 16. Jahrhunderts. In: Almut-Barbara Renger und Jeong-hee Lee-Kalisch (Hrsg.): Meister und Schüler. Master and Disciple: Tradition, Transfer, Transformation (Studien zur Ostasiatischen Kunstgeschichte, 3). Kromsdorf / Weimar 2016, S. 169–185.
     
  • Agnes Dürers Druckprivileg: Zehn Jahre Schutz der Werkstattrechte Albrechts. In: Andreas Tacke und Franz Irsigler (Hrsg.): Der Künstler in der Gesellschaft. Achtzehn Fallbeispiele zur Künstlersozialgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Darmstadt 2011, S. 215–231.
     
  • Veit Stoß, Schöpfer des Bamberger Altares: Vertragsabschluss, Visierung und Endprodukt. In: Andreas Tacke und Franz Irsigler (Hrsg.): Der Künstler in der Gesellschaft. Achtzehn Fallbeispiele zur Künstlersozialgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Darmstadt 2011, S. 139–159.


 

Katalogbeiträge

 

  • Besprechung einer Miniaturdarstellung Johannes des Täufers. In: Andreas Tacke zus. mit Rainer Michaelis und Ute Stehr(Hrsg.): Bestandskatalog der Deutschen (Deutschitalienischen) Barockmalerei der Berliner Gemäldegalerie zusammen mit Dr. Rainer Michaelis und Ute Stehr (Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie). (Zugesagt)
     
  • ‚Denen von habender handtwercks gerechtigkeit her alles malen gebürt‘. Malerwerkstätten in der deutschen Renaissance. In: Der Meister von Meßkirch. Katholische Pracht in der Reformationszeit. Katalog zur Großen Landesausstellung Baden-Württemberg vom 08. Dezember 2017 bis zum 02. April 2018. (Zugesagt)
     
  • Dietrichstraße und die alte Universität. In: Stefan Heinz, Andreas Tacke, und Andreas Weiner (Hrsg.): Trier 1512 – Heiliger Rock 2012. Reisewege durch das historische Trier (mit einem Geleitwort von Bischof Dr. Stephan Ackermann). Petersberg 2011, S. 91–92.
     
  • Der Frankenturm. In: Stefan Heinz, Andreas Tacke und Andreas Weiner (Hrsg.): Trier 1512 – Heiliger Rock 2012. Reisewege durch das historische Trier (mit einem Geleitwort von Bischof Dr. Stephan Ackermann). Petersberg 2011, S. 93.


 

Tagungsberichte

 

 

 

 

Projektvorstellungen und Öffentlichkeitsarbeit

 

 

Vorträge

  • 28. Juni 2017: „Diversity and Internal Hegerogeneity of Premodern Painters‘ Guilds. The German-Speaking Regions of the Holy Roman Empire with Focus on Augsburg“. Science-Slam-artige Kurzvorstellung des mit dem ersten Platz prämierten Aufsatzes im Rahmen der Preisverleihung des GUT-Publikationspreises der Universität Trier
     
  • 8. Juni 2017: „Arbeit und Familie im städtischen Handwerk des 16. Jahrhunderts. Zur Umgehung zünftischer Normen mithilfe familiärer Beziehungen am Beispiel der Augsburger Malerzunft“ im Rahmen des deutsch-französischen Nachwuchsworkshops Arbeit und Familie in der ständischen Gesellschaft. Interdisziplinäre Perspektiven im Dialog vom 8. bis 9. Juni 2017 organisiert vom Max-Planck-Institut  für europäische Rechtsgeschichte (MPIeR)  und dem Institut franco/allemand/ Sciences historiques et sociales (IFRA/SHS) in Frankfurt/Main
     
  • 31. Mai 2017 (nach einer Idee von Andreas Tacke:) „Beredtes Schweigen. Mittelalterliche und frühneuzeitliche Schweizer Zunftquellen zur Ausbildung von Malern und Glasmalern“ im Rahmen des internationalen Kolloquiums Werk Statt Wissen. Materialtechnologie in Quellenschriften und Werkstattpraxis vom 31. Mai bis 2. Juni 2017 an der Hochschule der Künste Bern / Haute école des arts de Berne
     
  • 10. Februar 2017 (nach einer Idee von Andreas Tacke:) „Imitation / Invention. Normative Quellen zur Künstlerausbildung im Alten Reich zwischen handwerklicher Nachahmung und künstlerischer Erfindung“ im Rahmen der interdisziplinären Tagung Jagen. Sammeln. Plagiieren. Imitieren als kulturelles Prinzip im Mittelalter des DFG-Netzwerks „Imitation“ vom 9. bis 11. Februar 2017 in Zürich
     
  • 8. September 2016: „,anders zulernen gedrungen‘. Quantitative Beobachtungen zu den Auswirkungen der Konfessionalisierung auf die Augsburger Maler“ im Rahmen der internationalen Tagung des Forums Kunst der Neuzeit des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft e.V.: Die Kunst der ›langen‹ Konfessionalisierung (1517–2017) vom 7. bis 10. September 2016 in Augsburg
     
  • 19. März 2016: “Zunftmeisterin oder Ausgeschlossene? Frauen im Lichte normativer Malerzunftquellen“ im Rahmen der Tagung Künstlerinnen / Women Artists. Neue Perspektiven auf ein Forschungsfeld der Vormoderne / New Perspectives on the Research Area of the Pre-Modern Era vom 18. bis 20. März in Irsee
     
  • 26. Juni 2015: „Johann Heiß‘ plea for an academization of fine arts. Oil painting as medium for propagating educational ideas in the 17th century“ im Rahmen der ISCHE 37 (International Standing Conference for the History of Education 37) vom 24. bis 27 Juni 2015 in Istanbul
     
  • 13. Juni 2015: „,Ein guter Nachbar ist ein edel Kleinod‘. Sozialtopographische Verortung der Augsburger Maler im 15. und 16. Jahrhundert“ im Rahmen der internationalen Tagung „… wohnen wie Könige und Götter“ – Künstlerhäuser im Mittelalter und der Frühen Neuzeit / „… live like kings or gods“ – artists’ homes in the Middle Ages and the Early Modern Era vom 11. bis 14. Juni 2015 in Nürnberg
     
  • 06. März 2015: “‘die Ölfarb oder Flachmaler als die große Künstler sein...‘: Names and Naming of painters and their guilds in Early Modern Germany with focus on Augsburg” im Rahmen der 7th Frühe Neuzeit Interdisziplinär Conference Names and Naming in Early Modern Germany vom 05. bis 07. März 2015 an der Vanderbilt University in Nashville
     
  • 09. Dezember 2014: „Augsburger Künstlersozialgeschichte. Zur Ausbildung des ‚Renaissancekünstlers‘ im Spiegel zünftischer Reglements“ im Rahmen des Forschungskolloquiums am Leibniz Institut für Europäische Geschichte in Mainz
     
  • 10. Oktober 2014: „No child’s play. The Augsburg painters’ training from the 15th up to the early 17th century, including quantitative and qualitative observations” im Rahmen der internationalen Tagung Garzoni. Apprendistato, Lavoro e Società a Venezia e in Europa, XVII-XVIII secolo vom 10. bis 11. Oktober 2013 an der Università Ca’Foscari Venezia und dem Archivio di Stato di Venezia in Venedig
     
  • 20. Juni 2014: „Aufgabenfelder und sozialer Status der Stadtmaler im 16. und 17. Jahrhundert“ im Rahmen der Tagung Der Städtische Künstler und der Hofkünstler (1300-1600). Das Individuum im Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis vom 19. bis 21. Juni 2014 am INHA, Centre André Chastel in Paris
     
  • 20. September 2013: “Ortswechsel. Institutionelle Rahmenbedingungen, Motive und Umfang künstlerischer Mobilität im 15. und 16. Jahrhundert im Rahmen des Zweiten Forums Kunst des Mittelalters vom 18. bis 21. September 2013 in Freiburg/Breisgau
     
  • 19. September 2013: “’….kein leer knecht auffnemenn, er sei dann eelich geborn’. Differenz und Exklusion in der zunftgebundenen Ausbildung in Spätmittelalter und Früher Neuzeit“ im Rahmen der Sektion Historische Bildungsforschung in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft vom 19. bis 21. September 2013 an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
     
  • 13. September 2013: “Painter’s guilds in the German-speaking region during the Middle Ages and the Beginning of the Early Modern Times. A Study of their Structure and Functioning including the socio-topographical localization of their members“ im Rahmen der International Conference on Craftsmen and Guilds in the Medieval and Early Modern Periods vom 12. bis 14. September 2013 an der Universität Luxembourg
     
  • 26. April 2013: „The Painter’s Training. Guild Regulations and their Application in Southern Germany with a Focus on the City of Augsburg” im Rahmen des Workshops Approaching Art and Artisans. Interdisciplinary Workshop on the Social History of Artists, Artisans and their Organisations in Late Medieval and Early Modern Europe am Centrum voor Stadsgeschiedenis (CSG) an der Universiteit Antwerpen
     
  • 6. April 2013: “Neither fish nor fowl. Painters’ Journeymen in Augsburg during the 15th and 16th Centuries” im Rahmen des 59th Annual Meetings der RSA (Renaissance Society of America) vom 4. bis 6. April 2013 in San Diego
     
  • 13. Februar 2013: „Master-Pupil Relationships in Renaissance Europe. Augsburg Painters and their Pupils from the 15th up to the early 17th Centuries“ im Rahmen der 101st Annual Conference der CAA (College Art Association) vom 13. bis 16. Februar 2013 in New York
     
  • 18. September 2012: Kurzvorstellung des Promotionsvorhabens im Rahmen des Round Table Sozialgeschichte des Künstlers – Gilden –  Bruderschaften – bürgerliche Netzwerke in Trier
     
  • 17. August 2012: „Sozialtopographie der Augsburger Maler im 15. bis Anfang des 17. Jahrhunderts. Wohngegenden, Umzüge und sozialer Status“ im Rahmen des Nürnberger Round Table Künstlerhäuser. Funktion, Ausstattung und Lage der Wohn- und Arbeitsräume des Künstlers in Spätmittelalter und Früher Neuzeit im Albrecht Dürer Haus Nürnberg
     
  • 24. April 2012: eingeladener Vortrag „Quellen zur Künstlersozialgeschichte und neue Methoden ihrer Auswertung“  im Rahmen der Vorlesung Historische Quellenkritik (Bachelor en Cultures Européennes) von Prof. Dr. Karin Priem an der Universität Luxemburg
     
  • 23. November 2011: „Auf dem Weg zum Renaissancekünstler. Forschungen zur Sozialgeschichte der Augsburger Maler des 15. und 16. Jahrhunderts“ im Rahmen des Kolloquiums für Lizentiaten und Fortgeschrittene von Prof. Dr. Bernd Roeck an der Universität Zürich
     
  • 12. November 2011: „Die Inszenierung schöpferischer Arbeit in den nordalpinen Bildquellen des 15. und 16. Jahrhunderts“ im Rahmen der 10. interdisziplinären und internationalen Graduiertenkonferenz (Re-) Präsentationen der Arbeitswelt vom 12. bis 13. November an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
     
  • 28. April 2011: „Mittelalter und Microsoft Access. Methodische Ansätze zur Auswertung frühneuzeitlicher Quellen zur Maler-Ausbildung in Augsburg“ im Rahmen der 2. Zürcher Werkstatt Historische Bildungsforschung an der Universität Zürich
     
  • 22. Januar 2011: “The Painter’s Apprenticeship During the 15th and 16th Century in Augsburg” im Rahmen des Graduate Student Symposiums The Role and Practice of Artists in Society an der California State University Los Angeles (CSULA)
     
  • 24. April 2010: „,Und sinem meister gehorsam zu sin als were er sin vater’ – Das Verhältnis Augsburger Malermeister und Lehrjungen zu Beginn der Frühen Neuzeit“ im Rahmen des Symposiums Meister-Schüler-Beziehungen im interdisziplinären Diskurs an der Freien Universität Berlin
     

Posterpräsentationen

 

  • Juni 2017: Poster-Präsentation des Promotionsprojektes im Rahmen des deutsch-französischen Nachwuchsworkshops Arbeit und Familie in der ständischen Gesellschaft. Interdisziplinäre Perspektiven im Dialog vom 8. bis 9. Juni 2017 am Max-Planck-Institut  für europäische Rechtsgeschichte (MPIeR) in Frankfurt/Main
     
  • 13. und 14. September 2014: Poster-Präsentation des Forschungsprojektes am Leibniz Institut für Europäische Geschichte in Mainz
     
  • 04. Juli 2014: Poster-Präsentation des Forschungsprojektes am Leibniz Institut für Europäische Geschichte in Mainz
     

  • 20. Oktober 2012: Poster-Präsentation des Dissertationsprojektes im Rahmen des Nachwuchsworkshops beim Jahrestreffen des ANKK (Arbeitskreis Niederländische Kunst- & Kulturgeschichte) vom 19. bis 20. Oktober an der Universität Köln 
     
  • 03. Dezember 2010: Poster-Präsentation des Dissertationsprojektes im Rahmen des International Research Day an der Universität Trier
     

Mitgliedschaften

Universitäre Lehre

  • SoSe 2016: Master-Seminar „Maler der Schönen und Reichen? Hauptwerke des Zunft- und Hofmalers Hans Holbein des Jüngeren im Spiegel der neueren Forschungsliteratur“
     
  • SoSe 2016: Bachelor-Seminar „Von der Wiege bis zur Bahre. Ausbildung, Werkstattpraxis und weitere Aspekte der Künstlersozialgeschichte der Frühen Neuzeit“
     
  • SoSe 2012: Bachelor-Seminar „Augsburger ‚Renaissancekunst‘. Malerei, Bildhauerei, Architektur, Druckgraphik und Kunsthandwerk der Zeit um 1500“
     
  • SoSe 2012: Fünftägige Exkursion nach Augsburg für Studierende der Bachelor, Master und Magister Studiengänge